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    Risikodialog 2019: Chance Kreislaufwirtschaft

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Risikodialog Kreislaufwirtschaft: Gemeinsam für Circular Design

© Umweltbundesamt/B. Gröger

Circular Design schließt den Kreislauf. Ganz im Sinne des EU-Kreislaufwirtschaftspakets, das gezielt auf verstärktes Recycling und die ressourcenschonende Gestaltung von Verpackungen setzt. Doch wie ist das machbar? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 2. Risikodialog „Chance Kreislaufwirtschaft“. Die ARA ist 2019 Hauptsponsor dieses Dialogformats des Umweltbundesamtes.

Die Nachfrage nach ressourcenoptimierten Verpackungen und Produkten, die Reparatur, Wiederverwendung, Nachnutzung oder effizientes Recycling ermöglichen und gleichzeitig  Recyclingrohstoffe einsetzen, ist groß. Design for Recycling und Design from Recycling sind der Weg. Der 2. Risikodialog „Chance Kreislaufwirtschaft“ ging deshalb der Frage nach, was die entscheidenden Voraussetzungen und Auslöser für zirkulares Denken in Unternehmen sind. VertreterInnen aus den Branchen Verpackung, Automotive, Bau, der Recyclingwirtschaft, dem Handel sowie aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft identifizierten Barrieren und Treiber für Circular Design.

Gesamte Wertschöpfungskette gefragt
In seinem Impulsvortrag forderte Professor Erik Hansen vom Institut für integrierte Qualitätsgestaltung an der Johannes Kepler Universität Linz einen Paradigmenwechsel in der Produktgestaltung: „Das Gesamtsystem muss effizient gemacht werden und nicht nur das Produkt selbst. Für den Innovationsprozess zirkulärer Produkte gibt es allerdings einige Barrieren zu überwinden, die nur durch die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelöst werden können.“ Hansen räumte Wissensmanagement zwischen den Akteuren und Zertifizierungen einen hohen Stellenwert ein, um Produkte mit Circular-Design-Eigenschaften von herkömmlichen zu differenzieren.  

Der Wissenschafter Josef Schöggl vom Christian Doppler Labor für Nachhaltiges Produktmanagement an der Karl-Franzens-Universität Graz betonte den Zusammenhang zwischen nachhaltigen Innovationen und wirtschaftlichem Erfolg: „Die Nachhaltigkeitsperformance hat auch Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Zukunftsorientierte Unternehmen müssen neben ökonomischen auch ökologische und soziale Werte schaffen.“

Politik und Förderwesen am Zug
Das Ergebnis aus Gruppenarbeiten und Diskussionen: Die VertreterInnen aus den unterschiedlichen Branchen sind sich einig, dass Sekundärrohstoff der neue Standard sein muss, ohne Angst vor Qualitätsverlusten und höheren Kosten. Für sie ist jetzt ganz stark der Gesetzgeber gefragt, Rechtssicherheit zu schaffen und ein entsprechendes Förderwesen für Circular Design zu initiieren. Als unabdingbar wird eine internationale Harmonisierung gesehen, denn Produzenten optimieren ihre Verpackungen nicht für einzelne Länder, sondern für den europäischen Markt. Die gesetzlichen Vorgaben für Ecodesign müssen daher in der EU soweit möglich einheitlich sein. 
 
ARA Vorstand Christoph Scharff zeigt sich vom Engagement der TeilnehmerInnen beeindruckt: „Die Wissenschaftler haben uns in ihren Präsentationen gezeigt, wie wichtig innerbetriebliche Promotoren für zirkuläres Denken in Unternehmen sind. Seit heute gibt es 25 mehr davon, die fachkundig in ihren Teams und über Hierarchien Circular Design in den unterschiedlichsten Bereichen pushen werden.“

Mehr zum Risikodialog "Chance Kreislaufwirtschaft"
 

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